Die Chronik

Die Legende der Waldteufel von Kau

Anno 1730 stellte die Herrschaft des Grafen Montfort den Seldnern das dichte Gestrüpp und Gehölz unterhalb Tettnangs zur Verfügung,
um es zu roden und sich im Gehau (heutiges Kau) anzusiedeln.

Nach langem Zögern entschlossen sich die Männer, trotz Teufels- und Dämongerüchten den Wald zu fällen. Während sich die Familien ansiedelten, bestätigten sich die Gerüchte über die dort ihr unwehesen treibenden TEUFEL mehr und mehr. Mit der Zeit zogen Webersleut hinzu und ließen sich im Siedlungsbereich nieder. Um ihr Handwerk ausüben zu können, mußte Flachs angebaut werden. Sie waren dadurch gezwungen, weiter ins Gehölz einzudringen.

Da die, im Wald lebenden TEUFEL, durch die Siedler immer mehr verdrängt wurden, ließen sie sich viele Jahre auf engstem Raum unterdrücken und konnten nicht mehr ihr gewohntes Unwesen treiben.

An einem 11.11. hielten es die WALDTEUFEL nicht mehr aus und befreiten sich aus ihrer Unterdrückung der Siedler. Seit dieser Zeit treiben sie im ganzen Gehau (Kau) ihr Unwesen.